Bauschadensgutachten

Bauschadensgutachten in der Denkmalpflege

Leider werden viel zu oft, gerade im Bereich der Denkmalpflege, Arbeiten ausgeführt, die in Qualität und Umsetzung mangelhaft sind. Diese beurteilen zu können bedarf es gerade in diesen sehr spezialisierten Gebieten ein Höchstmaß an historischem und fachlichem Wissen.

Integrität, Erfahrung, sowie ein umfangreiches Fachwissen aus über 30 Jahren Tätigkeit an mehr als 100 Objekten der Denkmalpflege und Altbausanierung, bilden die Grundlagen meiner Tätigkeit als Sachverständiger und die Voraussetzungen für unparteiische und vertrauenswürdige Beurteilungen von strittigen Arbeitsweisen und die daraus resultierenden Ergebnissen. Fachgutachten zu erstellen, die sachlich und fachlich fundiert über jeden Zweifel erhaben sind, erfordern nicht nur Prüfungen und Zertifikate, sondern in erster Linie ein überdurchschnittliches theoretisches aber vor allem praktisches und handwerkliches Hintergrundwissen. Sie sollten nicht nur eine Ansammlung von Argumenten und Erklärungen sein, vielmehr geben sie Zeugnis über den Grad der fachlichen Kompetenz des Erstellenden ab.

Ein Teil meiner Tätigkeit besteht darin, um Schadensgutachten bereits im Vorfeld vermeiden zu können, Bauherren und ausführende Firmen zu Beginn der Maßnahmen in Material- und Ausführung alter und historischer Putz- und Anstrichtechniken zu beraten und wenn gewünscht zu unterweisen. In diesem Zuge werden oft Befunduntersuchungen (siehe unter Portfolio: Befundsicherungsmaßnahmen) erforderlich, die einen Überblick über Zustand und Beschaffenheit der Untergründe sowie aufgebrachter Materialien vermitteln um basierend auf diesen Ergebnissen ein durchdachtes Konzept erstellen zu können.

 

Erfahrungsschwerpunkte und Arbeitsgebiete

Bauforschung / Befundsicherungmaßnahmen
Jeder Altbau hat seine eigene Geschichte, in der er umgenutzt, umgebaut oder bereits saniert wurde und die Erforschung dieser Geschichte bildet die Basis anstehender Entscheidungen späterer baulicher Maßnahmen.
Voruntersuchungen, bereits in geringem Umfang zahlen sich daher grundsätzlich aus. Sie bieten auch die nötige Sicherheit um im Vorfeld die Vorgehensweise sowie die Auswahl der zu verwendenden Materialien festlegen zu  können und  bilden  zusätzlich Grundlagen für eine optimierte  Kostenerfassung. Zudem ist die Ausarbeitung eines geeigneten Restaurierungskonzeptes ohne vorherige Untersuchung kaum möglich. Erst sie ermöglicht präzise Einblicke in Aufbau und Zusammensetzung des Putzträgers,  ermittelt Ergebnisse  in  Beschaffenheit  Struktur und Stabilität der Putzsituationen und dokumentiert den Schichtenaufbau sowie das Verhalten der einzelnen Schichten zueinander.
Befundsicherungsmaßnahmen ersparen Ärger und Kosten, da sie vor Beginn der Arbeiten die meisten Unvorhersehbarkeiten ausschließen können und so von Anfang an das Vorhaben zielgerichtet umgesetzt werden kann.

Erstellung und Ausarbeitung von Restaurierungskonzepten
Der Umgang  bzw. die Bearbeitung denkmalgeschützter historischer Bauten und Gebäude verlangt ein  Andersdenken und setzt Erfahrung im Umgang mit alten Handwerkstechniken und Materialien voraus. Wie und mit welchen Werkstoffen ist eine Bearbeitung möglich, wie verhalten sie sich zueinander und wie sind sie zu verarbeiten um keine Schäden zu verursachen? Durchdachte Sanierungskonzepte schließen frühere und alte Bearbeitungsmethoden mit ein und beweisen sich dadurch, dass sie inhaltlich und in ihrer Aussage mehrere Wege aufzeigen.      

Schadenskartierung / Dokumentation
Die  Schadenskartierung  bietet einen Überblick über  Ausmaß  und Unterschiedlichkeit  der  Schäden.  Gerade in der Denkmalpflege  bilden  sie häufig die Grundlagen zu erstellender Nachschlagewerke wie Dokumentationen und Raumbücher. So bieten Raumbücher die Möglichkeit ein Gebäude in seiner Gesamtheit zu erfassen und bilden damit die Grundlage für eine denkmalpflegerische Bewertung.

Material- und Baustoffanalysen
Zur optimalen Umsetzung einer Maßnahme nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten sollten zu Beginn die bestehenden Materialien bestimmt werden. Unabhängig davon, dass “Arbeiten im Bestand” sich ohnehin an historische Verarbeitungsweisen orientieren sollte,  sind nicht alle neuen oder modernen Materialien mit bereits bestehenden verträglich. So kann die Verarbeitung und Einbringung artfremder Werkstoffe zu späteren erheblichen baulichen und vor allem finanziellen Schäden führen, die bei entsprechender Voruntersuchung zu vermeiden gewesen wären.

Beratung und Unterweisung historischer Material- und Handwerkskunde
Viele Bauherren ziehen es vor, ihr Objekt größtenteils selbst zu sanieren. Um sich vor Überraschungen zu schützen und von Anfang an mit der notwendigen Sicherheit an Ihr Vorhaben heran gehen zu können, ist es immer ratsam einen Fachmann an Ihrer Seite zu haben.

Begleitung von Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen
Durch die begrenzte Anzahl spezialisierter Betriebe in der Denkmalpflege werden immer öfter auch Arbeiten an Firmen vergeben, die im Umgang mit historischen Gebäuden noch unerfahren sind. Daher kann oftmals zu Beginn der Arbeiten eine kosteneffiziente Erstberatung Missverständnissen vorbeugen. Sie beinhaltet unter anderem eine Überprüfung bestehender Leistungsverzeichnisse und schafft somit Klarheit etwaiger Zweifel oder Unsicherheiten.

Erstellung von Schadens- und Beweisgutachten
Beweis- und Schadensgutachten sind Vertrauenssache und werden in höchster Seriosität, Objektivität und unparteilich erstellt. Sie erhalten Gutachten zu Bauschäden und Baumängeln mit DEKRA Siegel, was bedeutet, Sie erhalten anerkannte und zertifizierte Sachverständigengutachten nach DEKRA Standard.

Qualifikation als Sachverständiger Fachbereich Denkmalpflege
Malermeister I Kirchenmalermeister I Fassmaler-, Vergoldermeister
Restaurator für Architektur und Wandmalerei
DEKRA zertifizierter Sachverständiger für Bauschadenbewertung Bereich Baudenkmalpflege
 

Auftragsübernahme Deutschlandweit

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